Donnerstag, 27. November 2014

Eine liebevolle spontane Geste

Eigentlich bin ich momentan viel zu kaputt um zu bloggen und es ist auch immer schon dunkel, wenn ich nach Hause komme. Dann kann ich nicht mehr wirklich schöne Fotos schießen... Aber heute hat mein Freund mich so unglaublich süß überrascht, dass ich das hier einfach festhalten muss <3 *_* Ich freue mich einfach so sehr und konnte es nicht fassen als ich DIESEN gedeckten Tisch sah. Heute früh hatte ich meinem Freund einen Zettel hingelegt mit Dingen, die er bitte im Haushalt noch erledigen soll haha. Fand er gar nicht toll. Trotz des Zettels ist er süß geblieben und hat mir ein paar schöne Geschenke gemacht und sogar dekoriert! (Das Deko"zeug" hat er auch extra gekauft o.o). Dabei ist doch noch gar nicht Weihnachten :p Jedoch ist das viel viel besser als Weihnachten ^^ Übrigens suchtet mein Freund neben mir wie verrückt PoKéMoN, während ich meine Sailor Moon Box anschmachte und euch schreibe.

Spielt einer von euch da draußen noch PoKéMoN? Oder habt ihr das zumindest früher mal gespielt?
Heute ist jedenfalls (schon in einigen Geschäften) das Remake von den Versionen
Rubin und Saphir erschienen ^^

Hoffe, es geht euch da draußen auch gut! Vielleicht seid Ihr ja durch meinen Freund auch inspiriert um spontan eure Liebsten demnächst zu überraschen. Ich mein, wer rechnet denn bitte damit VOR Weihnachten so beschenkt zu werden o_O Also... mein Freund braucht mir eigentlich wirklich nichts mehr zum Nikolaus und Weihnachten schenken. Eigentlich wollte ich sowieso nichts haben. Und nun das xD Naja. Wer weiß, vielleicht kochen wir uns Weihnachten was Feines und beschenken uns mit dieser Geste ^^ Wir wollten schon immer mal ein richtiges 3 Gänge Menü zusammen kochen. Könnte sein, dass ich euch dann nach Weihnachten davon berichte ^^

P.S. Und danke an die lieben Kommentare vom letzten Post!
Eure Miau  

Donnerstag, 20. November 2014

Studium, Leben, Veränderungen

"Wie kommt man eigentlich von Mediendesign auf Jura?" wurde ich letzte Woche bei meinem Vorstellungsgespräch in der Kanzlei gefragt. Diese Frage wurde mir schon ziemlich oft in den letzten 2 Jahren gestellt. Tja, wie kam es dazu? Ich habe damals recht gerne gezeichnet, weswegen alle auf mich einredeten, dass ich nach dem Abitur irgendetwas mit Kunst machen sollte und das tat ich dann auch. Doch wenn man plötzlich etwas die ganze Zeit machen MUSS, was man sonst immer nur dann tat, um seelisch zu entspannen, und dabei auch noch auf Schärfste kritisiert wird... ja.. dann macht es irgendwann doch nicht mehr so viel Spaß. Und wenn man dann die abgeschlossene Ausbildung in der Tasche hat, von Agentur zu Agentur rennt und gesagt bekommt "Ja, wir stellen nur Leute mit 3 Jahre Berufserfahrung ein" und man dadurch erst gar nicht die Chance bekommt diese tolle Berufserfahrung zu sammeln, dann fängt man umzudenken. Sich umzuorientieren. Und irgendwann, nach mehreren Niederschlägen, will man mit der ganzen Kunstsache nichts mehr am Hut haben.

Ich bin wohl nicht der Mensch dafür. Ich will ja auch ein strukturiertes Leben. Ein Leben, was andere vielleicht total langweilig finden. Ich will ein sicheres Leben. Einen normalen Alltag. Um diesen bestreiten zu können, wollte ich zudem etwas erlernen, was mich jederzeit im Leben auch so weiter bringen könnte...

Ich dachte lange darüber nach. Und war sehr lange deswegen verzweifelt. Doch dann plötzlich, durch meinen Freund, kam ich auf etwas, woran ich mich vor ihm niemals herangetraut hätte: Auf die Rechtswissenschaft. 




Ich bereue es heute kein Stück, dass ich diesen Weg gewählt habe, denn ich habe im Laufe des Studiums immer mehr Gefallen an Jura gefunden. ^^ Und ich lasse mich davon auch nicht mehr abbringen, egal wie negativ manche Leute diesen Studiengang und dessen Berufschancen herunterreden.

Bevor ich abschweife und jetzt die ganzen letzten zwei Jahre hier herunterrassel, erzähle ich euch von den jüngsten Ereignissen. Ich habe endlich die große Zitterpartie überstanden und die Zwischenprüfung bestanden. Die zweite tolle Neuigkeit erfolgte kurz darauf: Auch die Horrorhausarbeit in Strafrecht habe ich bestanden und kann mich sogar zum oberen Drittel der Statistik der Bestandenen zählen. Ihr wisst gar nicht, wie gut das meiner Seele tat. Die ganzen Bemühungen der letzten Wochen und Monate haben sich tatsächlich ausgezahlt! Wie oft es mir beschissenen ging und ich Panik bekam, dass ich vielleicht Jura an den Nagel hängen müsste.

Bisher ist ja alles gut ausgegangen. Natürlich darf ich mich nicht auf die Lorbeeren ausruhen und muss jetzt richtig loslegen! Doch genau jetzt stellt sich mir eine weitere Hürde in den Weg. Meine Eltern stellen gerade ihr Leben komplett um, ziehen nach Frankfurt am Main und können mich daher finanziell nicht mehr großartig unterstützen. Das ist okay für mich, denn sie haben mir lang genug unter die Arme gegriffen. Doch war nun mein großes Problem, wie ich an einen Job herankomme, mit dem ich Miete/Strom/Internet und Krankenkasse bezahlen und vielleicht sogar nützliche Berufserfahrung sammeln kann. 





Um an solch einen Job zu kommen, ging ich also Anfang des Monats zu dieser Jobmesse hin, welche meine Universität organisiert hatte. Resultat war, dass es dort einfach total beschissen war. Ja, sorry wegen meiner Ausdrucksweise, aber ich war echt angepisst gewesen.

Es waren dort so einige Stände von verschiedenen Firmen aufgebaut, denen ich einen Besuch abstattete. Erst einmal hielten die Leute dort, die die Firma des jeweiligen Stands vertraten, es nicht für nötig einem irgendwie Beachtung zu schenken und schnatterten herzlich untereinander vor sich hin. Nachdem ich stur dort stehen blieb, mehrmals mich räusperte und höflich um Aufmerksamkeit bat, bekam ich diese auch + abfälligem Blick. Das fing ja schon mal gut an. Ich erzählte ihnen also, dass ich auf der Suche nach einem Praktikum sowie nach einem Studentenjob sei und fragte, wonach die (jeweilige) Firma denn speziell suchte. Ich bekam als Antwort nur, dass sie an Jurastudenten nicht so interessiert seien und wenn, ich alle Informationen auf ihrer Website finden würde.

Wow. Wie informativ. Auf der Website nachschauen. Darauf wäre ich im Leben nie gekommen. Nie.
     
Jedenfalls war es dort für'n Arsch gewesen und ich bin genauso "schlau" gegangen, wie ich gekommen war. Es gab auch noch Stände, wo die einzige Voraussetzung ein Führerschein gewesen wäre und man Autos von A nach B transportieren sollte. Tja, die Voraussetzung kann ich leider auch nicht erfüllen, denn ich habe keinen Führerschein. Der krönende Abschluss war dann auf dem Weg zum Bahnhof nach Hause, wo ich an einer Gruppe "cooler" Studenten vorbeischlenderte, die ganz laut hinter mir herriefen, dass ich ne blonde Tusse sei. Die Erkenntnis des Tages. Keine Ahnung, warum sie mir diese schenkten, aber meine Laune war damit komplett im Keller.

Zuhause raffte ich mich dennoch auf, suchte verschiedene Kanzleien heraus und schrieb Bewerbungen. Ich wartete ein paar Tage auf Rückmeldungen, doch es kamen keine. Dann fand ich die Seite RAK Berlin, wo ich ein Stellengesuch aufgeben konnte. Nachdem dieser genehmigt wurde, bekam ich auch schon prompt einen Anruf von einer sehr netten Anwaltskanzlei, die ihren Sitz in der Nähe vom Zoologischen Garten - und somit ganz in meiner Nähe - hat. Diese wird von einem sehr sympathischen Anwaltspärchen geführt, welche mir sofort ihr Vertrauen schenkten und mir einen Studentenjob gaben. Zwischendurch trudelten dann doch noch Bestätigungen meiner anderen Bewerbungen ein, aber ich hatte mich bereits entschieden. Es freute mich jedoch zu sehen, dass, wenn man etwas will, es auch bekommen kann. Montag war dann schon mein erster Arbeitstag gewesen. Dieser war zwar schön, aber dennoch sehr ernüchternd, denn ich habe an dem Tag gemerkt, wie wenig ich tatsächlich drauf habe und wie viel ich noch lernen muss.

Ich denke jedoch, dass das ein großer und wichtiger Schritt für meine berufliche Zukunft ist und ich - trotz "größerer Belastung" für mein Studium - damit nur gewinnen kann.


Im Leben steht man vor der Wahl: Entweder man wählt den leichten Weg oder den Richtigen.

Dienstag, 18. November 2014

BASICS

SHOPPING HAUL

Es ist wieder sehr viel in meinem Leben passiert, aber dieses Mal überwiegend Positives. Dazu möchte ich mich im nächsten Post ausführlicher äußern. Heute gibt es stattdessen nach langer Zeit wieder ein "Shopping Haul". Ich brauchte einfach neue Kleidung, die man jeder Zeit kombinieren und auch für "seriösere" Anlässe tragen kann. Kleidung, wo ich mir nicht allzu viele Gedanken machen muss, ob sie gesellschaftlich anerkannt sind oder nicht. Und was noch wichtiger ist: Kleidung, in der ich mich auch wohl fühle.

Also habe ich von Zeit zu Zeit immer mal wieder einige Läden abgeklappert und seit September hat sich so Manches in meinem Kleiderschrank neu angesammelt. Bevorzugt habe ich bei Esprit und Zara eingekauft. Esprit ist für mich meine alte "Neuentdeckung". Früher haben meine Mama und ich sehr oft dort geshoppt, aber als ich vor 6 Jahren nach Berlin zog, sprach mich der dortige Kleidungsstil einfach nicht mehr an. Mittlerweile hat sich Esprit weiterentwickelt und richtet sich danach mit dem Trend mitzugehen, jedoch dabei sehr feminin und erwachsen zu bleiben. Das finde ich großartig! Ein weiterer Punkt, den ich bei Esprit sehr schätze, ist die Qualität. Es liegen gefühlt fast Welten zwischen Esprit und Zara. Die Sachen bei Esprit halten nach meinen Erfahrungen viel viel länger als bei Zara und fühlen sich auch sehr geschmeidig und qualitativ hochwertiger an. Preislich dagegen unterscheiden sich Zara und Esprit für mich kaum. Nur ganz wenige Teile bei Zara haben mich wirklich beeindruckt.

Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Nicht angegriffen fühlen falls ihr Zara vergöttert ;)
Ich werde sicherlich einige OOTD in nächster Zeit posten.
   


Bild 1: Longsleeves von Esprit. Fühlen sich super an und sitzen auch perfekt! Habe sie gleich in mehreren Farben gekauft. Mein schwarzer und dunkelblauer Longsleeve sind nicht auf dem Bild dabei, jedoch hatte ich einen der Beiden sowie den Weinroten hier an.
Bild 2: Dies ist ein ebenfalls schön weicher Pullover von Esprit. Besonders das Muster an der Vorderseite hat es mir angetan. Ich liebe diesen Pullover! Passt sicherlich toll zu manchen Röcken von mir.
Bild 3: Blusen oder Hemden? Egal. Von denen kann ich jedenfalls nicht genug bekommen!  Mir fehlt noch eine in weiß schwarz kariert. Die Linke ist von Esprit, die Rechte von Zara (aktuell).
Bild 4: Die Strickjacke könnte man eigentlich nicht zu "Basics" zählen, da Basics meist einfarbig sind, doch ich musste sie einfach mit hier hinein tun. Hm. Wobei... dann zählen die Blusen/Hemden ja auch nicht? Für mich sind das aber irgendwie Basics, die man jederzeit miteinander kombinieren kann ^^" Und auf Farben muss man eh achten. Muh. Ach, wayne.. Sie ist jedenfalls von VeroModa und ich werde euch sicherlich die Strickjacke noch an dem ein oder anderen Outfit präsentieren. Das Muster ist der Wahnsinn und passt voll zur dunklen Jahreszeit. Gekauft habe ich sie mir schon im September, jedoch gibt es immer mal wieder ähnliche Ausführungen in diversen Onlineshops ála Zalando. 
Bild 5: (auch Bild 4) Wieder etwas von Esprit. (aktuell) Dieses Mal eine schlichte schwarze Hose, wo mir auch wieder dieses spezielle Muster so gut gefällt. Solch ähnliche gibt es ebenfalls bei Zara. Ich finde solche Hosen im Winter einfach ideal, weil sie die Beine warm halten, aber nicht so "lasch" aussehen wie eine Leggings oder so dünn sind wie eine Strumpfhose. Da sie dadurch aber sehr figurbetont sind, ziehe ich immer lange Oberteile an.

Hoffe, euch hat der kleine Einblick gefallen.