Sonntag, 2. September 2012

flair magazine


Das Magazin "flair - fashion&home" ist seit August ganz neu auf dem Markt. Ich hatte schon einmal vor einer ganzen Weile erzählt, dass ich auf schöne Magazine stehe und heute wollte ich euch unbedingt dieses Heft vorstellen, da ich es wirklich gut gemacht finde. Im Laufe der Zeit habe ich eine kleine Sammlung an diversen Magazinen angeeignet, die ich demnächst fotografieren werde. Dabei ist auch ein echt geiles Exemplar, welches nur einmalig in den Läden erschien und leider nicht fortgesetzt wurde. Aber davon ein anderes Mal mehr. Nun zu flair!

Zum Design:
Sobald man durch die Seiten blättert, fühlt man schon den Unterschied zu anderen Zeitschriften. Es wurde mattes, raueres Papier gewählt. Die feste Blattdicke lässt es edel und besonders wirken. Ich liebe sowas. Das Cover ist aber glänzend. Gleich hinter dem ersten Cover ist ein Zweites zu entdecken, doch die erste Wahl ist definitiv die Bessere. Durch die Farben ist es einfach ein Eyecatcher. Das seitliche Rückencover ist schlicht gehalten wie z.B bei der Voque oder der Instyle. Toll!

Die Typografie in diesem Heft ist eine weitere Besonderheit. Sie ist schwungvoll, modern und wechselhaft und wirkt dadurch lebendig. Super schön!


Das Layout ist ebenfalls sehr gelungen! Wie die Schrift "Der Himmel über New York" an der Fensterwand entlanggleitet... Herrlich! Die Perspektiven der Fotos sind wunderschön gewählt und die Bilder im ganzen Magazin großzügig positioniert. Beim Artikel "Augenblick mal" wurden die Brillen sehr kreativ in Szene gesetzt und die neuen Sofas sieht man schön geordnet mit schicken Dekovorschlägen. So macht Anschauen Spaß! :)

 Besonders die letzte Seite mit der Straße in der Mitte finde ich sehr spannend designt.


Zum Inhalt:
Was in meinen Augen fast alle Zeitschriften falsch machen, ist, dass erst nach etlichen Werbeseiten die Inhaltsangabe erscheint und (falls vorhanden) auch die Einleitung. Mir ist schon klar, warum sie das machen, aber meist übersieht man dadurch diese zwei Kategorien, was ich sehr schade finde. Übrigends: Wenn die Einleitung persönlich und einladend gestaltet ist, fühlt man sich als Leser/in sehr geschätzt. Das Magazin bekommt automatisch einen höheren Stellenwert. Meiner Meinung nach sollte immer eine Einleitung mit einer guten Formulierung und Positionierung vorhanden sein.

Die
flair beschäftigt sich, wie es das Cover schon verrät, hauptsächlich mit Fashion und Raumgestaltung, doch auch die Rubrik "Beauty", und was gerade in der Film-,Buch- und Musikwelt so los ist, wird behandelt. Da gibt es z.B. einen sehr interessanten Artikel über die Verwendung von Hormonen ab 50 Jahren, der mich irgendwie leicht schockiert, aber auch gefesselt hat.
Auch die Make-Up Tipps fand ich sehr hilfreich. Die Lippen des einen Models waren zauberhaft geschminkt, weswegen ich mir ab Oktober den Lippenstift von M.A.C. (Tropical Mist Lipstick in Sheer Translucent Nude) sowie den Lipliner von Clarins (Crayon Lèvres) holen werde!


Zum Schluss findet man noch eine weitere Kategorie, die mir bei dieser Art von Heften persönlich neu ist. Es werden Künstler/Designer/Fotografen vorgestellt, wobei nur deren Arbeiten ohne störenden Text im Vordergrund stehen. Nur am Rand der ersten Doppelseite gibt es eine kurze Info.


Weitere Angaben:
Der Preis beträgt 3,50€, welcher für diese aufwendige Gestaltung sehr günstig ist. Ich hoffe, dass das auch so bleibt. Doch ein bisschen wundert mich der Preis, denn die Zielgruppe ist eindeutig die etablierte obere Mittelschicht bis ganz Reiche.

"Die Couch", ebenfalls ein Home und Fashion Magazin, welches seit Anfang dieses Jahres bei uns zu kaufen gibt, wäre eine gute Alternative zur "Flair". Sie ist auch an ein jüngeres Publikum mit kleinerem Geldbeutel gerichtet. Trotzdem lohnt sich die Flair als Inspirationsquelle und ist prima um auf den neusten Stand der Fashion- und Homewelt zu sein.


Kommentare:

  1. Sieht wirklich sehr schick aus, dazu noch günstig - ich denke, ich werd' mal danach die Augen offen halten, auch wenn ich nicht der große Fashiomagazinfan bin. Nutze die doch immer gerne für Schnippeleien. (:

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  2. In die Flair habe ich auch mal reingeschaut. Leider hat sie nicht os ganz meinen Stil getroffen, sodass ich sie nicht mitgenommen habe. Aber das Interview mit Christian Louboutin fand ich richtig klasse. Da hab ich schon kurz überlegt, allerdings haben mich die restlichen Artikel leider nicht so sehr überzeugt.
    Bin allerdings was Zeitschriften betrifft eh etwas eigen.
    Schön, dass du sie hier nochmal vorgestellt hast!

    viele liebe Grüße, Behyflora

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