Donnerstag, 12. Juni 2014

Zu Jung für die Liebe - Manga Review


Ich lese ja so gerne und so oft Manga und habe trotzdem schon so lange kein Manga Review mehr gemacht. Ich meinte ja letzten Monat, dass ich hier einiges ändern möchte. Jetzt habe ich mir in den Kopf gesetzt nach und nach wieder mehr Manga hier mit einzubauen und hoffe, dass es euch gefällt.

Diesen Monat konnte ich nicht widerstehen und habe im Buchladen nach "Zu Jung für die Liebe" vom Publisher Tokyopop gegriffen. Gezeichnet hat den Manga Kanan Minami, eine meiner Lieblingsmangaka, die unter anderem auch bekannt ist für 3 2 1 - Liebe, Honey x Honey Drops oder Gib mir Liebe!. Wie die Titel schon erahnen lassen, gehören ihre Werke zum Genre Shojo und sind somit eher "schnulzige Liebesgeschichten". Aber ich stehe einfach darauf.
Vor allem Kanan Minami zeichnet so unterschiedliche Geschichten und mal geht es heiß her oder es wird unerwartet dramatisch. Aber auf keinen Fall langweilig und sie setzt einen Zug nach dem anderen, während es ja bei anderen oftmals Liebesmanga so ist, dass die Story sich im Kreis dreht und die Liebenden nicht vorwärts kommen. Meist kommt es nicht einmal zu einer richtigen Berührung. Gott.. wie ich das hasse.

Zurück aber zu "Zu Jung für die Liebe". Hier geht es um ein verwöhntes Rotzgör namens Karin, welches von Tuten und Blasen keine Ahnung zu haben scheint, aber weiß, wie sie Papi um den Finger wickelt. Man merkt vielleicht.. die Protagonistin ist mir nicht sehr sympatisch. Die Geschichte beginnt damit, dass der liebe Papi seiner Tochter an ihrem 16. Geburtstag beichtet, dass er eine Heirat arrangieren möchte und schon ihren zukünftigen Gatten für sie ausgesucht hat. Erst zetert Karin rum bis sie halt bemerkt, dass es sich bei ihrem Zukünftigen um ihren Schwarm an der Schule handelt und willigt dann ein. Sie und ihr Schwarm heiraten dann auch und erst denkt Karin alles wird Friede, Freude, Eierkuchen, jedoch stellt sich schnell heraus, dass ihr neues Leben kein wunderschöner verwirklichter Traum ist sondern der reinste Albtraum für sie werden wird.




Die Zeichnungen gefallen mir wie immer sehr gut. Kanans Zeichenstil erinnert mich sehr an den von Arina Tanemura, der Zeichnerin von Jeanne die Kamekaze Diebin, jedoch hat sie trotzdem für mich ihren eigenen unverkennbaren Stil und mit den Jahren wird sie immer besser. Schade ist nur, dass es der Autorin gesundheitlich nicht sehr gut zu gehen scheint und in ihren Panels im Band 1 schildert sie auch ihr körperliches Befinden, was sich für mich nach einer Art Ankündigung anhört, dass wir Leser uns darauf einstellen müssen, dass sie vielleicht bald für längere Zeit pausieren oder eventuell für immer den Stift beiseite legen wird.
Zur Story muss ich sagen, dass hier mal gezeigt wird, welche Folgen es haben könnte, wenn man sich in eine Beziehung stürzt ohne die andere Person im Geringsten zu kennen. Das Ende im ersten Band lässt aber vermuten, dass sich hier irgendwann alles zum Guten wenden wird, doch muss die Hauptperson erstmal eine gewaltige Entwicklung durchmachen, damit das auch passiert und genau darauf bin ich gespannt. Ich denke mal, dass ich auf viel Humor hoffen darf :)

Was auch ganz süß von Tokyopop ist, dass sie eine "Shojo Card" mitbeigelegt haben (Okay, auf meiner Karte steht "Shoco Card", aber ich vermute mal, dass sie sich da vertippt haben?). Alles in allem kann ich den ersten Band von Zu Jung für die Liebe jedem Romance Japankitsch Liebhaber und Fans von "Happy Marriage?!" oder "L 
♥ DK" weiterempfehlen.

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