Montag, 18. August 2014

MY MAGIC FRIDAYS - Mangareview

Bei meinen Reviews möchte ich wirklich ehrlich sein, daher folgt heute mal eine nicht so positive Rezension .
Es geht dieses Mal um den neuen Manga von Arina Tanemura: My Magic Fridays. (MMF)


Obwohl ich Arina sehr gerne mag, lässt ihr Storytelling seit Shinshi Doumei Cross erheblich nach. Bei der SDC-Mangareihe war meine Begeisterung noch sehr durchwachsen und der größte Teil der Geschichte gefiel mir. Jedoch seit Prinzessin Sakura geht es bergab. Irgendwie brauche ich wieder mehr unerwartete Spannung und Leidenschaft. Die Geschichten sind mir momentan einfach zu kindlich und oberflächlich; mir fehlt das Ernste, Erwachsene und Unerwartete, so wie noch zu Zeiten von Jeanne und Fullmoon wo Sagashite. Zwar sind in den beiden letztgenannten Geschichten auch Teenager die Protagonisten , doch waren die Handlungen - neben lustigen Comedyeinlagen - sehr düster und trafen mitten ins Herz.

Bisher habe ich mir zwei Bände von MMF gekauft. Der erste Band war charmant, witzig und es war mal eine etwas andere Art der Liebesgeschichte, da hier ein 13 jähriger namens Nekota auf seine 3 Jahre ältere Cousine Ai steht. Nekota ist auch eine interessante Figur und man kann schon seine Schwärmerei für seine hübsche Cousine nachvollziehen, da er zu ihr eine große Verbindung hat und seine Klassenkameradinnen körperlich noch nicht so weit entwickelt sind wie Ai. Das ist normal, dass ihn dann ältere Mädels mehr anziehen. Doch finde ich Ai nicht ganz glaubwürdig, da sie seit längerer Zeit auf ihren beliebten Klassenkamerad Mia steht, der für sie ebenfalls etwas empfindet und plötzlich verdreht ihr Nekota den Kopf?
Dazu liegt sie dann hauptsächlich in ihrem Zimmer und grübelt, für wen sie mehr empfindet. Das nervt einfach, zumal es immer noch ihr kleiner COUSIN ist, über den sie da nachdenkt und der eigentlich mehr sowas wie ein Bruder für sie war. Japaner und ihre komischen Neigungen, was Familienmitglieder angeht :/ Echt.. Ich werde das wohl nie verstehen. Und ständig laufen sie voneinander weg oder wieder hinter her... Irgendwie fehlt mir einfach das gewisse Etwas an der Geschichte. Zwar fand ich ja den ersten Band an sich ganz gut, aber im zweiten Band wurde es wirklich sehr öde... Und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass da noch mehr kommt als ein hin und her Gerenne zwischen Mia und Nekota...


Was ich an Arinas Manga trotzdem noch sehr anziehend finde, sind ihre wunderschönen detailreichen Zeichnungen. Ich hatte letztens auf Youtube(hier) ein Video gefunden, wo gezeigt wird, wie Arina eine Coloration fertig stellt und dieses Bild sah so unglaublich toll aus... Das Bild erinnert mich an Paris und dabei kommt gleich der Wunsch in mir auf, dass Arina irgendwann mal eine schöne Mangageschichte kreiert, wo der Handlungsort Paris oder London ist. Das würde sehr zu ihren verträumten, verspielten Bildern passen.
Und auch bei My Magic Fridays überzeugen ihre Zeichnungen sehr. Ein wahrer Augenschmaus, der mich doch noch mal nachdenken lässt, ob ich der Mangareihe noch eine Chance geben soll. Ich weiß es noch nicht. Da gibt es einige andere Manga, die ich ansprechender finde und erst mal einen Vorrang gebe.


Wie auch schon beim Review zu  "Zu Jung für die Liebe" liegt auch hier wieder eine Shoco Card dabei. Die haben sich da tatsächlich nicht verschrieben (Ich dachte nämlich, dass die eigentlich "Shojo" schreiben wollten), denn die Abkürzung steht für SHOJO Collectors Card. o_Ô Dort stehen nur ein paar Infos zur Mangaka ^^
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Mein Fazit: Der Manga ist nur etwas für sehr junge Mädchen oder für Leute, die sich einfach nur super süße Zeichnungen ansehen möchten. Und natürlich ist er etwas für Hardcore Arina Tanemura Fans, aber die kaufen sich den Manga sowieso und lesen keine Rezension dazu durch. Ansonsten rate ich eher von einem Kauf ab.                                                                                                 

1 Kommentar:

  1. Hey!
    Es ist interessant, mal eine andere Meinung zu dem Manga zu lesen. Obwohl ich ganz anders über dieses Werk denke. Ich für meinen Teil finde, dass die Geschichte sehr wohl erwachsene Aspekte aufweist. Zum Beispiel Nekotas Persönlichkeit. Er ist zwar erst 12, aber verhält sich in vielen Situationen sehr reif. Zum Beispiel als er zu Ai sagt, dass er immer für sie da sein wird, egal wie weit er von ihr entfernt ist. Welcher 12 Jährige Junge würde so etwas behaupten? Klar, er ist auch oft kindisch und versucht die Beziehung zwischen ihr und Mia zu sabotieren. Aber mal ehrlich, auch 18, 25 und 30 jährige können manchmal genauso kindisch sein. Auch Ais Gefühle halte ich für glaubwürdig. Sie schwärmt zunächst für den coolsten Typen der Schuhe. Nicht sehr verwunderlich. Aber dann trifft sie einen anderen, der ihr Innerstes verändert. Der sie die Liebe ganz neu erfahren lässt. Das kommt dem wahren Leben schon ziemlich nahe.
    Was die Beziehung zwischen Cousin und Cousine angeht, geb ich dir Recht. Ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Und auch den Altersunterschied zwischen ihnen finde ich immer noch krass. Ich mein, Nekota ist praktisch noch ein Kind... o.O
    Fazit: Ich finde, es lohnt sich trotzdem den Manga zu lesen. Vor allem wenn man auf außergewöhnliche Liebesgeschichten steht :)

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